Wie funktioniert dieses System?
Die Wurzeln, die sich in den Tiefen der Erde ausgebreitet haben, schicken das Wasser und die Mineralien, die die Pflanze braucht, durch Stängel und Zweige zu den Blättern. Das Ziehen der Wurzeln von Wasser aus der Erde ähnelt sehr einer Bohrtechnik. Die Enden der Wurzeln suchen solange in den Tiefen des Bodens, bis sie Wasser finden. Dieses tritt durch eine äußere Membran und durch Kapillarzellen in die Wurzel ein. Es gelangt dann durch die Zellen zum Stängelgewebe. Von dort wird es zu allen anderen Teilen der Pflanze transportiert.
Dieser Prozess, den die Pflanze so perfekt ausführt, ist sehr kompliziert und zwar so sehr, dass das Geheimnis des Systems noch nicht völlig erforscht ist. Die Existenz dieses „Drucktanksystems“ der Bäume wurde vor etwa 200 Jahren entdeckt. Bislang ist dennoch kein Gesetz gefunden worden, um genau zu erklären, wie diese Bewegung von Wasser gegen die Schwerkraft tatsächlich funktioniert. Alles was Wissenschaftler in dieser Hinsicht in der Lage waren zu tun, ist, eine Anzahl von Theorien über gewisse Mechanismen aufzustellen. Diese Mechanismen, die in Experimenten demonstriert wurden, werden bis zu einem gewissen Maße für gültig gehalten. Das Ergebnis all dieser wissenschaftlichen Bemühungen ist die Anerkennung der Perfektion des Drucktanksystems. Solch eine Technologie, die auf winzigem Raum gepackt ist, ist nur einer der Beweise für die unvergleichbare Intelligenz des Schöpfers dieses Systems. Das Wassertransportsystem der Bäume und alles andere im Universum hat Gott erschaffen.
| Das Wassertransportsystem |
| Die Struktur des Wurzelendes Auf der linken Seite können wir einen detaillierten Plan aller Elemente eines Pflanzentransportsystems sehen. Die Wurzeln befördern das Wasser, das sie vom Boden aufnehmen, ins Wurzelinnere, von wo sie in das vaskuläre System im Stamm eindringen. Wasser und Nährstoffe machen durch das vaskuläre System eine Reise von mehreren Metern aufwärts in den Stamm, unermüdlich bis in die entferntesten Blätter. Das System, das bei den Wurzeln beginnt und bis zu den Blättern reicht, ist eindeutig das Produkt einer höheren Planung. Diese Planung gehört ohne Zweifel zu Gott, dem Schöpfer von allem. Die Abbildung links zeigt die Struktur einer wachsenden Wurzelspitze und eine Großaufnahme der Wurzelhaare, die sich direkt hinter der Wurzelspitze befinden. |
Dies zeigt uns, dass die Pflanzenwurzeln einen Kontrollmechanismus für dieses Druckgleichgewicht haben, der es ihnen ermöglicht, die Höhe des Drucks, den sie zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen, höher oder niedriger zu regulieren.
Wie Wurzeln Ionen aus dem Boden aufnehmen
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Zwei Faktoren beeinflussen den Weg der Ionen durch die Zellmembran: die Wasserdurchlässigkeit der Membran und die Konzentration von Ionen auf beiden Seiten der Membran.
Lassen Sie uns diese beiden Faktoren prüfen, indem wir einige Fragen stellen. Was bedeutet es tatsächlich, dass die Pflanze die benötigten Elemente im Boden auswählt? Lassen Sie uns zuerst den Begriff „Bedarf“ nehmen. Eine Wurzelzelle muss alle Elemente in der Pflanze einzeln kennen, um ihren Bedarf zu decken. Sie muss herausfinden, welches von all den Elementen, die sie kennt, in allen Teilen der Pflanze fehlt und sie als Bedarf identifizieren. Lassen Sie uns eine andere Frage stellen. Wie ist ein Element bekannt? Was muss getan werden, um ein Element vom Rest zu unterscheiden, wenn der Boden nicht in reinem Zustand ist, wenn sich auch andere Stoffe in ihm befinden?
Wird es für irgendjemanden möglich sein zu sagen, was welches Element ist, wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Phosphor, wenn sie sich alle vermischt vor ihm befinden? Wie kann er sie auseinander halten? Wenn er zu diesem Thema eine Ausbildung erhalten hat, wird er vielleicht in der Lage sein, einige von ihnen zu identifizieren. Aber es wird unmöglich für ihn sein, den Rest zu erkennen. Wie nehmen also Pflanzen diese Unterscheidung vor? Oder eher, wie ist es für eine Pflanze möglich, selbst Elemente zu kennen und diejenigen zu finden, die am günstigsten für sie sind? Kann es sein, dass ein solcher Prozess seit Millionen von Jahren in der richtigen Art und Weise durch Zufall ausgeführt worden ist? Um über all diese Fragen genauer und eingehender nachzudenken – auf die eine Antwort „unmöglich“ ist – lassen sie uns prüfen, welche ausgewählten Eigenschaften die Wurzeln besitzen und was zur Zeit der Auswahl geschieht.
Die Selektivität der Wurzeln
Wir könnten so weitermachen und die Antwort auf alle oben gestellten Fragen wäre mehr oder weniger die gleiche. Teilweises oder ungenügendes Wissen aus der Schule oder Universität wird uns nicht zu einer guten Lösung führen, es sei denn, jemand ist ein Experte auf diesem Gebiet. Lassen sie uns diesmal Beispiele aus dem menschlichen Körper nehmen, um unser Wissen über Mineralien zu ordnen.
Es gibt insgesamt 3 kg Mineralien in unseren Körpern. Teilweise sind sie für unsere Gesundheit lebenswichtig und sie sind alle in ausreichender Menge vorhanden. Wenn wir zum Beispiel kein Kalzium in unseren Körpern hätten, würden unsere Zähne und Knochen ihre Härte verlieren. Wenn es kein Eisen geben würde, könnte Sauerstoff nicht unsere Gewebe erreichen, da wir kein Hämoglobin hätten. Wenn wir kein Kalium und Natrium hätten, würden unsere Zellen ihre elektrische Aufladung verlieren und wir würden schnell altern.
Mineralien sind im Boden genauso vorhanden wie im menschlichen Körper. Ihre Mengen, Funktionen und Formen, in denen sie im Boden gefunden werden, sind alle unterschiedlich und viele Lebewesen machen von diesen Mineralien Gebrauch. Bei Pflanzen zum Beispiel wurden die Systeme so errichtet, dass sie die Elemente, die sie benötigen, leicht vom Boden aufnehmen können. Alle Elemente müssen in verschiedene Teile der Pflanze transportiert werden, nachdem sie aufgenommen wurden, da es unterschiedliche Anwendungsgebiete für sie gibt. Sie alle haben verschiedene Aufgaben.
Um gesund zu leben, benötigt eine Pflanze Basiselemente wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium und Schwefel. Während die Pflanzen die meisten dieser Substanzen direkt vom Boden aufnehmen können, verhält es sich bei Stickstoff anders. Stickstoff macht beinahe 80 % des Volumens der Atmosphäre aus, jedoch kann er durch Grünpflanzen nicht direkt aus der Atmosphäre bezogen oder „übertragen“ werden. Die Pflanzen decken ihren Stickstoffbedarf, indem sie den Stickstoff absorbieren, der von den Bakterien im Boden produziert wird.
| Elemente, die von Pflanzen benötigt werden | ||
| ELEMENT | Quelle | Hauptfunktionen |
Nicht mineralische Elemente | ||
| Kohlenstoff (C) | Atmosphäre | in allen organischen Molekülen |
| Sauerstoff (O) | Atmosphäre | in den meisten organischen Molekülen |
| Wasserstoff (H) | Boden | in den meisten organischen Molekülen |
| Stickstoff (N) | Boden | in Proteinen, Nukleinsäuren, etc |
Mineralische Nährstoffe Makronährstoffe | ||
| Phosphor (P) | Boden | in Nukleinsäuren, ATP, Phospholipiden, etc. |
| Kalium (K) | Boden | Enzymaktivierung, Wassergleichgewicht, Ionengleichgewicht |
| Schwefel (S) | Boden | in Proteinen, Coenzymen |
| Kalzium (Ca) | Boden | beeinflusst das Zytoskelett, Membranen und viele Enzyme; zweiter Bote |
| Magnesium (Mg) | Boden | in Chlorophyll; wird von vielen Enzymen |
Mikronährstoffe | ||
| Eisen (Fe) | Boden | in aktiven Stellen von vielen Redox- enzymen und Elektronenträgern; wird für die Chlorophyllsynthese benötigt |
| Chlor (Cl) | Boden | Photosynthese; Ionengleichgewicht |
| Mangan (Mn) | Boden | aktiviert viele Enzyme |
| Bor (B) | Boden | könnte für den Kohlenhydrattransport benötigt werden (nicht genau bekannt) |
| Zink (Zn) | Boden | Enzymaktivierung; Auxinsynthese |
| Kupfer (Cu) | Boden | in aktiven Stellen von vielen Redox- enzymen und Elektronenträgern |
| Molybdän (Mo) | Boden | Stickstofffixierung, Nitratsenkung |
| Diese Tabelle zeigt die Elemente, die Pflanzen benötigen, woher Pflanzen diese Elemente aufnehmen und wie sie verbraucht werden. Pflanzen verwenden von allen Elementen, die sich im Boden befinden, nur die 16 Elemente, die sie benötigen. Diese Prozesse, die Menschen kaum verstehen können, werden von den Pflanzen dank der Inspiration Gottes ausgeführt. | ||
Zusätzlich zu diesen 13 Mineralien benötigen die Pflanzen ebenfalls die drei Basisbausteine Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff, die sie aus der Atmosphäre erhalten. Alle Pflanzen benötigen diese insgesamt 16 Elemente.
| Der wichtigste Faktor, der zum Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf in der Umwelt beiträgt, ist ohne Zweifel das Pflanzenleben. Der Stickstoff in der Luft kann nicht direkt von Menschen und Tieren aufgenommen werden. Wenn der Stickstoff zum Boden gelangt, wird das freigegebene Ammoniak durch Bakterien im Boden zu Nitraten oxidiert und kann in dieser Form wieder von den Wurzeln der Pflanzen aufgenommen werden. Menschen und Tiere decken dann ihren Stickstoffbedarf, indem sie Pflanzen essen. |
Zum Beispiel führt zu viel Stickstoff aus dem Boden zu ungesundem Wachstum besonders bei hohen Temperaturen und zu fleischigem Wachstum, während zu wenig Stickstoff zu gelben, roten oder violetten Stellen führen kann sowie zu reduzierten seitlichen Knospen und langsamem Wachstum. Mangel an Phosphor verursacht langsames Wachstum und Braun- oder Violettfärbung der Blätter mancher Pflanzen, dünne Stängel, verringerten seitlichen Knospenausbruch, Verlust niedrigerer Blätter und reduziertes Blühen. Phosphor ist ein sehr wichtiger Faktor für das Wachstum von jungen Pflanzen und für die Produktion von Samen. Kurz, die Existenz dieser Ionen und ihre ausreichende Aufnahme aus der Erde sind lebenswichtig für das gesunde Pflanzenwachstum.33
Was würde passieren, wenn Pflanzen nicht diesen Ionen-Selektionsmechanismus hätten? Was würde geschehen, wenn Pflanzen alle Arten von Mineralien aufnähmen und nicht nur diejenigen, die sie brauchen oder zu viele oder zu wenige Mineralien aufnähmen? Es gibt keinen Zweifel, dass in diesem Fall ernste Störungen in dem perfekten Gleichgewicht der Pflanzenwelt auftreten würden.Gott hat auf der Erde ein makelloses System erschaffen. Gott, Der der Beschützer aller Geschöpfen ist, ist unser Schöpfer.