Die größte Sackgasse, die die Verfechter der Evolution von Pflanzen heute einholt, ist ohne Zweifel ihre Unfähigkeit zu erklären, wie sich die erste Pflanzenzelle entwickelte. In der Tat ist die größte Sackgasse, in der sich die Evolutionisten bei jedem Thema befinden – nicht nur bei der Evolution von Pflanzen – eindeutig die Frage, wie die erste Zelle entstanden ist.
Es ist bekannt, dass Zellen winzige lebende Strukturen sind und dass sie sehr komplexe Systeme besitzen. Dennoch gibt es viele Funktionen dieser Systeme, die auch heute nicht ganz verstanden werden. Eine Zelle hat komplexe Strukturen, die einer großen Fabrik ähneln. Wenn nur eine Organelle fehlt oder anders ist, als sie sein sollte, kann die Zelle ihre Funktionen nicht ausführen. Denn jede Organelle hat eine besondere Funktion und besitzt sehr komplexe Verbindungen zu anderen Organellen. Es gibt innerhalb der Zelle äußerst komplexe Strukturen, von solchen, die Energie schaffen bis zu Einheiten, wo alle Informationen hinsichtlich der Zelle gespeichert sind, von Transportsystemen, die es Substanzen ermöglichen, die Bereiche zu erreichen, wo sie gebraucht werden bis zu Bereichen, wo hereinkommende Substanzen gespalten werden und Bereichen, die Enzyme und Hormone produzieren.
Hinsichtlich dieser Strukturen zeigt der evolutionistische Wissenschaftler W. H. Thorpe durch folgende Erklärung sein Erstauen:
|
Als Ergebnis führt uns eine einzige lebende Zelle zu einer eindeutigen und unbestreitbaren Schlussfolgerung: Alles ist das Ergebnis Seiner unvergleichbaren Fähigkeiten und Seines unvergleichbaren Wissens.
In diesem Zusammenhang wird das Thema, warum eine lebende Zelle nicht durch Zufall entstanden sein kann, nicht bis ins Detail betrachtet (detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Buch The Miracle in the Cell von Harun Yahya). Das grundlegende Thema, das in diesem Buch berücksichtigt wird, ist, dass perfekt entwickelte Pflanzen nicht aus einer einzigen Bakterienzelle als das Ergebnis von Zufällen entstanden sein können, wie die Evolutionstheorie behauptet.
Evolutionisten behaupten, dass, als die Erde entstand, sich eine Bakterienzelle durch Zufall bildete und dass nach einer Periode, die Millionen von Jahren dauerte, aus dieser Zelle alle lebenden Wesen, Vögel, Insekten, Tiger, Pferde, Schmetterlinge, Schlangen, Eichhörnchen etz. entstanden. Auf gleiche Weise behaupten Evolutionisten, dass all die zahllosen Pflanzenarten ebenfalls aus der gleichen Bakterienzelle entstanden sind. In diesem Abschnitt werden die Unrichtigkeit dieser Behauptungen und die Tatsache, dass sie auf Einbildungskraft beruhen und somit unwissenschaftlich sind, untersucht.
Das Evolutionsszenario der Pflanze behauptet, dass die erste Pflanzenzelle sich aus einer „primitiven“ Bakterienzelle entwickelt hat. In diesem Szenario ist die „primitive Zelle“, die sich entwickelt haben soll, die Bakterienzelle (prokaryotische Zelle), welche angeblich Photosynthese machen können. Bevor wir mit der Ungültigkeit dieser Behauptung fortfahren, lassen Sie uns untersuchen, ob eine Bakterienzelle „primitiv“ ist, wie es von den Evolutionisten behauptet wird, oder nicht.
Sind Bakterien, die die Evolutionstheorie als primitiv ansieht, tatsächlich so?
Dies sind nur einige der zahllosen Aufgaben, die von Bakterien ausgeführt werden. Obwohl die Zellen dieser Bakterien, die all dies ausführen, simpel erscheinen, kann man, wenn sie näher betrachtet werden, erkennen, dass sie dies auf keinen Fall sind. Eine Bakterie hat ungefähr 2.000 Gene. Jedes Gen enthält ungefähr 1.000 Buchstaben (Verbindungen). So muss die DNS der Bakterie mindestens 2 Millionen Buchstaben lang sein. Was bedeutet dies? Nach dieser Kalkulation entsprechen die Informationen in den DNS einer Bakterie 20 durchschnittlichen Romanen von je 100.000 Wörtern .64
| Prokaryotische Zellen, von denen man hier eine in planer Form sieht, sind bakterienähnliche Zellen mit wenigen Organellen im Innern. Es ist natürlich für alle Lebewesen unmöglich, aus einer solchen einfachen Zelle entstanden zu sein, wie es die Evolutionisten behaupten. |
1. Während die Wände von bakteriellen Zellen aus Polysacchariden und Proteinen gebildet werden, bestehen die Wände von Pflanzenzellen aus Zellulose, also aus einer völlig anderen Struktur.
2. Während Pflanzenzellen viele Organellen besitzen, die in Membranen eingeschlossen sind und viele verschiedene Strukturen haben, fehlt es bei bakteriellen Zellen an typischen Organellen. Bei bakteriellen Zellen gibt es nur sich frei bewegende winzige Ribosomen. Doch die Ribosomen in Pflanzenzellen sind größer und der Zellmembran angeschlossen. Weiterhin findet auf verschiedene Weise in den zwei Arten von Ribosomen Proteinsynthese statt.66
3. Die DNS-Strukturen sind bei Pflanzen- und Bakterienzellen unterschiedlich.
4. Das DNS-Molekül wird bei Pflanzenzellen durch eine doppelschichtige Membran geschützt, wohingegen sich DNS bei bakteriellen Zellen frei in der Zelle befindet.
5. Das DNS-Molekül bei bakteriellen Zellen ähnelt einer geschlossenen Schleife; es ist kreisförmig. Bei Pflanzen ist das DNS-Molekül linear.
6. Es gibt relativ wenig Protein im DNS-Molekül von bakteriellen Zellen, aber bei Pflanzenzellen ist das DNS-Molekül von einem zum anderen Ende durch Proteine verbunden.
7. Das DNS-Molekül in bakteriellen Zellen trägt Informationen, die nur zu einer Zelle gehören, aber bei Pflanzenzellen trägt das DNS-Molekül Informationen über die ganze Pflanze. Zum Beispiel sind alle Informationen über Wurzeln, Stamm, Blätter, Blüten und Früchte eines Früchte tragenden Baums einzeln in der DNS im Kern von nur einer Zelle zu finden.
8. Einige Bakterienarten führen die Photosynthese durch. Doch anders als bei Pflanzen gibt es bei photosynthetischen Bakterien, zum Beispiel bei der Zyanobakterie, kein Chloroplast, das Chlorophyll und photosynthetische Pigmente enthält. Diese Moleküle sind in verschiedenen Membranen überall in der Zelle verborgen.
9. Die biochemischen Strukturen in den mRNS von bakteriellen Zellen und von Pflanzen- und Tierzellen sind sehr unterschiedlich.67
Die mRNS oder „Mitteilungs-RNS“ ist wahrscheinlich die wichtigste der drei RNS-Arten. DNS synthetisiert Proteine nicht direkt. Sie synthetisiert die mRNS-Moleküle, die die Informationen enthalten, die für die Produktion von polypeptiden Aminosäureketten notwendig sind. Wenn diese Informationen, die sich in der mRNS befinden, den entsprechenden Ort erreichen, werden Proteine von den Aminosäure bildenden Blocks produziert.
Mitteilungs-RNS spielen eine entscheidende Rolle, damit die Zelle leben kann. Aber obwohl mRNS die gleiche entscheidende Rolle sowohl bei prokaryotischen (bakteriellen) Zellen als auch bei eukaryotischen Zellen, einschließlich Pflanzen- und Tierzellen annimmt, sind ihre biochemischen Strukturen verschieden. Ein Artikel von J. Darnell, der in Science veröffentlich wurde, sagt:
Der Biologe Ali Demirsoy gibt dies offen zu, indem er sagt: „Komplexe Zellen entwickelten sich niemals durch einen Evolutionsprozess aus primitiven Zellen."69
Sie wurde von Lynn Margulis 1970 in ihrem Buch The Origin of Eukaryotic Cells vorgebracht. In diesem Buch behauptet Margulis, dass sich Bakterienzellen als Ergebnis ihres gemeinsamen parasitären Lebens in Pflanzen- und Tierzellen verwandelt haben. Nach dieser Theorie entstanden Pflanzenzellen, wenn eine photosynthetische Bakterie von einer anderen bakteriellen Zelle „geschluckt“ wurde. Die photosynthetische Bakterie verwandelte sich in der aufnehmenden Zelle in einen Chloroplasten. Schließlich entwickelten sich auf die eine oder andere Weise Organellen mit hoch komplexen Strukturen wie dem Kern, dem Golgiapparat, dem endoplasmischen Retikulum und den Ribosomen. Somit war die Pflanzenzelle geboren.
Diese These der Evolutionisten nichts als ein Werk der Fantasie. Trotz ihrer märchenhaften Natur war es aus Sicht der Evolutionisten wichtig, dass dieses Szenario hervorgebracht wurde; Evolutionisten mussten in der Lage sein zu erklären, wie die lebenswichtigen Reaktionen wie die Photosynthese in der lebenden Welt in einer so komplizierten Struktur wie die Pflanzenzelle entstanden sind. Die Theorie von Margulis schien vorteilhafter zu sein als andere Behauptungen, denn sie basierte auf einer Eigenschaft, die die Zelle besitzt. Aus diesem Grund sahen viele evolutionistische Wissenschaftler diese These als Mittel, um aus dieser Sackgasse zu entkommen.
Evolutionisten verteidigten die Theorie auf der Grundlage einer Eigenschaft der Pflanzenzellen. Wenn diese Eigenschaft allein betrachtet wurde, ohne die Gesamtheit der Zelle zu berücksichtigen, war sie sehr nützlich, um Menschen zu täuschen, die nicht über viele Informationen zu diesem Thema verfügen. Wie zu erwarten war, wurde dies von anderen Wissenschaftlern, aus zahlreichen Gründen kritisiert: Wir können D. Lloyd, M. Gray und W. Doolittle, R. Raff und H. Mahler als Beispiele hierfür zitieren.70
Die Endosymbiose-Hypothese beruht auf der Tatsache, dass die Mitochondrien von Tierzellen und die Chloroplasten von Pflanzenzellen abgesehen von der DNS im Kern der Mutterzelle ihre eigene DNS enthalten. Auf dieser Basis wird behauptet, dass Mitochondrien und Chloroplasten einst unabhängige, freilebende Zellen waren. Jedoch, wenn man die Chloroplasten genau studiert, kann man sehen, dass dies eine unbewiesene Behauptung ist. Die Punkte, die die Endosymbiose-Hypothese von Margulis widerlegen, sind folgende:
1. Wenn Chloroplasten von einer großen Zelle eingehüllt würden könnte dies nur ein Ergebnis haben: Nämlich, dass sie von der Mutterzelle verdaut und als Nahrung benutzt wurden. Dies muss so sein, denn auch wenn wir annehmen, dass die fragliche Mutterzelle solch eine Zelle versehentlich anstatt absichtlich aufgenommen hat, würden die Verdauungsenzyme in der Mutterzelle zerstört worden sein. Natürlich haben einige Evolutionisten dieses Hindernis umgangen, indem sie sagten: „Die Verdauungsenzyme wären verschwunden“. Aber dies ist ein klarer Widerspruch, denn wenn die Verdauungsenzyme der Zelle verschwänden, würde die Zelle aufgrund von Nahrungsmangel gestorben sein.
2. Lassen Sie uns wieder annehmen, dass das Unmögliche geschah und dass die Zelle, die der Vorfahr der Chloroplasten sein soll, von der Mutterzelle geschluckt wurde. In diesem Fall stehen wir einem anderen Problem gegenüber: Die Pläne für alle Organellen innerhalb der Zelle sind in der DNS verschlüsselt. Wenn die Mutterzelle andere Zellen, die sie geschluckt hat, als Organellen nutzte, dann wäre es notwendig, dass alle Informationen über sie schon vorhanden und in ihrer DNS verschlüsselt gewesen sein müssen. Die DNS der verschluckten Zellen müsste Informationen besitzen, die der Mutterzelle gehören. Solch eine Situation ist nicht nur unmöglich, sondern die Ergänzungen der DNS, die zu der Mutterzelle und der geschluckten Zelle gehören, müssten hinterher auch miteinander kompatibel sein, was ganz eindeutig ebenfalls unmöglich ist.
3. Innerhalb der Zelle besteht große Harmonie, welche durch zufällige Mutationen nicht erklärt werden kann. Es gibt mehr als nur ein Chloroplast und ein Mitochondrion in der Zelle. Die Anzahl steigt und fällt wie bei anderen Organellen auch je nach Aktivitätsgrad der Zelle. Die Existenz der DNS in den Körpern dieser Organellen ist auch bei der Fortpflanzung von Nutzen. Da sich die Zelle teilt, teilen sich auch all die zahlreichen Chloroplasten und die Zellteilung geschieht schneller.
4. Chloroplasten sind Energiegeneratoren von entscheidender Bedeutung für die Pflanzenzelle. Wenn diese Organellen keine Energie produzieren würden, könnten viele der Zellfunktionen nicht funktionieren, was bedeuten würde, dass die Zelle nicht leben könnte. Diese Funktionen, die für die Zelle so wichtig sind, finden mit den in den Chloroplasten synthetisierenden Proteinen statt. Doch die eigene DNS der Chloroplasten reicht nicht aus, um die Proteine zu synthetisieren. Der größere Teil der Proteine wird synthetisiert, indem er von der Mutter-DNS im Zellkern Gebrauch macht.71
Wenn die Situation, wie die Endosymbiose-Hypothese es sich vorstellt, durch einen Prozess von Versuch und Irrtum entsteht, welche Auswirkungen würde dies auf die DNS der Mutterzelle haben? Keine Veränderung der DNS ist für den Organismus von Vorteil, im Gegenteil, jede solche Mutation wäre wahrscheinlich schädlich. In seinem Buch The Roots of Life erklärt Mahlon B. Hoagland die Situation wie folgt:
Wie entstand der Prozess der Photosynthese, von dem es nichts in der Welt gibt, das ihm ähnelt?
Gemäß der Evolutionstheorie verschluckten Pflanzenzellen bakterielle Zellen, die Photosynthese durchführen können und verwandelten sie in Chloroplasten. Wie lernten Bakterien also, solch einen komplizierten Prozess wie Photosynthese durchzuführen? Und warum haben sie es vor diesem Zeitpunkt nicht getan? Wie bei anderen Fragen auch, kann die Evolutionstheorie keine wissenschaftliche Antwort geben. Werfen Sie einen Blick darauf, wie eine evolutionistische Veröffentlichung die Frage beantwortet:
Zuallererst, das unvermeidbare Ende jedes Lebewesens, das keine Nahrung finden kann, ist der Tod. Der einzige Unterschied ist, wie lange jedes Lebewesen den Hunger überleben kann. Wenn es lange Zeit gehungert hat, hören alle Funktionen jedes Lebewesens langsam auf, denn es kann keine Energie durch verbrannte Nahrung erhalten. Es ist nicht notwendig, ein Wissenschaftler zu sein, um diese Wahrheit zu sehen. Jeder kann dies durch simple Beobachtung verstehen. Evolutionistische Wissenschaftler aber erwarten, dass ein Lebewesen, dessen Funktionen aufgehört haben, mit der Zeit eine neue Methode der Nahrungsaufnahme entwickeln und einsetzen kann. Sie glauben weiterhin, dass es „sich entscheiden“ kann, ein solches System zu entwickeln und dann damit beginnt, es in seinem eigenen Körper zu produzieren. Wenn evolutionistische Wissenschaftler ein Experiment durchführen und warten, ob so etwas passiert, dann ist das Ergebnis sehr deutlich: Die Bakterien werden bald sterben.
Eine andere Schwierigkeit, dem evolutionistische Wissenschaftler gegenüberstehen, die erwarten, dass Bakterien ihre eigene Nahrung produzieren, ist das Problem des Energieaufwands. In den vorangehenden Abschnitten haben wir betont, dass Photosynthese von sehr komplexen Systemen abhängt. Von allen bekannten Prozessen ist dies der komplizierteste und seine Grundzüge wurden bislang nur teilweise entdeckt; viele seiner Stufen sind immer noch ein Geheimnis für die Menschen.
Dies ist es, was evolutionistische Wissenschaftler von einer sterbenden Bakterie erwarten: Dass sie diesen Prozess von selbst entwickeln soll – einen Prozess, der sogar in Reaktoren mit der höchst entwickelten Technologie nicht reproduziert werden konnte.
Eines der bedeutendsten Zugeständnisse, dass solch ein komplizierter Vorgang wie die Photosynthese nicht im Lauf der Zeit entstanden sein kann, wurde wieder von Professor Ali Demirsoy gemacht:
| |
„Wie kann die Evolutionstheorie, die behauptet, dass sich zahllose Formen von Landpflanzen in einem Zeitraum von 100 bis 150 Millionen Jahren aus Algen entwickelt haben, erklären, dass Algen, die Milliarden Jahre alt sind, genau die gleiche Struktur haben wie die heutigen Algen?“
Verfechter der Evolutionstheorie ignorieren diese und ähnliche Fragen und versuchen, der Wahrheit auszuweichen.
Eine andere Sackgasse für die Evolutionsgeschichte von Algen und Seetangen ist, ob sich prokaryotische Algen aus eukaryotischen Algen entwickelt haben oder umgekehrt. Evolutionisten sind sich bezüglich dieses Themas nicht einig. Sie können sich nicht auf die Algenart einigen. An diesem Punkt wird es nützlich sein, Zellarten allgemein zu prüfen.
|
Es gibt zahlreiche Einflüsse, die es den Algen unmöglich machen würden zu leben, nachdem sie an Land geraten sind. Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die Wichtigsten von ihnen werfen:
1. Die Gefahr auszutrocknen: Damit eine Pflanze, die im Wasser lebt, an Land leben kann, muss ihre Oberfläche als erstes gegen Wasserverlust geschützt sein, sonst wird die Pflanze austrocknen. Landpflanzen haben spezielle Systeme, die dies verhindern. Es gibt in diesen Systemen sehr wichtige Details. Zum Beispiel muss dieser Schutz so sein, dass wichtige Gase wie Sauerstoff und Kohlendioxid frei in die Pflanze ein- und ausdringen können. Gleichzeitig muss Verdunstung möglich sein. Es liegt nicht im Bereich des Möglichen, dass ein solch sensibles System durch Zufall entstehen kann: Es ist unmöglich. Wenn eine Pflanze ein solches System nicht hat, kann sie nicht einige Millionen Jahre warten, um eines zu entwickeln. In solch einer Situation wird die Pflanze bald austrocknen und sterben. Die große Komplexität dieser speziellen Systeme zeigt die Unmöglichkeit, dass sie über Millionen oder sogar Milliarden von Jahren durch Zufälle entstanden sind.
2. Ernährung: Meerespflanzen entnehmen das Wasser und die Mineralien, die sie brauchen, direkt aus dem Meerwasser. Deshalb hätte jede Alge, die versuchen würde, an Land zu leben, ein Nahrungsproblem. Sie könnte nicht leben, ohne dies zu lösen.
3. Fortpflanzung: Algen mit ihrer kurzen Lebensdauer haben keine Wahrscheinlichkeit, sich an Land fortzupflanzen, da sie, wie bei all ihren Funktionen, auch Wasser benutzen, um ihre reproduktiven Zellen auszubreiten. Um sich an Land fortzupflanzen, müssten sie multizellulare reproduktionsfähige Zellen besitzen, wie die von Pflanzen, die von einer schützenden Zellschicht umgeben sind. Da sie diese nicht haben, würde jede Alge, die sich an Land befände, unfähig sein, ihre Fortpflanzungszellen vor Gefahr zu schützen.
4. Schutz vor Sauerstoff: Jede Alge, die an Land käme, hätte bis zu diesem Punkt Sauerstoff aus dem Meer aufgenommen. Gemäß dem Szenario der Evolutionisten müsste sie nun Sauerstoff direkt aus der Atmosphäre aufnehmen. Wie wir wissen, hat der Sauerstoff in der Atmosphäre einen Vergiftungseffekt auf organische Substanzen. Lebewesen, die an Land leben, besitzen Systeme, die verhindern, dass sie dadurch Schaden erleiden. Doch Algen sind Meerespflanzen. Dies bedeutet, dass sie keine Enzyme besitzen, um sich vor den schädlichen Auswirkungen des Sauerstoffs zu schützen. Wenn sie an Land gelangten, wäre es unmöglich für sie, diese Auswirkungen zu vermeiden. Außerdem steht es außer Frage, dass sie nicht warten könnten, bis sich ein solches System entwickelt, denn sie könnten nicht lange genug an Land überleben, bis dies geschehen wäre.
Wenn diese Behauptungen der Evolutionstheorie von verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet werden, fehlt es ihnen an Logik. Lassen Sie uns zum Beispiel die Umgebung der Algen betrachten. Das Wasser, das sie laut den Evolutionisten verlassen haben, bietet ihnen zahllose Möglichkeiten zum Überleben. Zum Beispiel schützt und isoliert das Wasser sie vor exzessiver Hitze und bieten die Mineralien, die sie brauchen. Zur gleichen Zeit erlaubt es ihnen, ihre eigenen Kohlenhydrate (Zucker und Stärke) aus Kohlendioxid herzustellen, indem sie durch die Photosynthese Sonnenlicht absorbieren. Wasser ist eine ideale Umgebung für Algen, sowohl für ihre physikalischen Eigenschaften als auch für die Systeme, die ihre Funktionen ausführen. Mit anderen Worten, es besteht weder für die Algen ein Grund, das Wasser, in dem sie bequem leben können, zu verlassen, um an Land zu leben, noch sind ihre allgemeinen Strukturen für ein solches Leben geeignet.
Wir können diese Situation mit einem Menschen vergleichen, der die Erde verlässt und versucht, auf einem anderen Planeten zu leben, während er eine perfekte Umgebung für das Leben auf Erden hat, eine Atmosphäre, Nahrung, Schwerkraft und viele andere Bedingungen. Da er für die Bedingungen auf Erden ideal geschaffen ist, wird er von dem Moment an, wo er die Erde verlässt, um zu einem anderen Planeten zu gelangen, unfähig sein, zu überleben. Es ist für ihn genauso unmöglich, anderswohin zu gehen, wie für die Algen das Wasser zu verlassen und an Land zu leben.
Im Angesicht dieser Wahrheiten ist die übliche Reaktion der Evolutionisten, die fantastische Vorstellung zu äußern, dass Algen sich selbst an das Leben an Land angepasst haben. Wohingegen es jedem mit normaler Intelligenz klar ist, dass die Vorstellung, dass Algen, die so etwas tun, wie sich für ein Leben an Land zu entscheiden, was physikalische Veränderungen innerhalb ihrer eigenen Strukturen notwendig macht, um dazu in der Lage zu sein, an Land zu ziehen, ziemlich außerhalb des Möglichen ist und nur eine unvernünftige Phantasie. Es ist sogar dem Menschen unmöglich, dem höchsten Lebewesen, das Intelligenz, Gewissen und Willen besitzt, Veränderungen in seinem Körper hervorzubringen, die ihm ermöglichen würden, in anderer Umgebung zu leben. Wenn ein Mensch zum Beispiel fliegen möchte, ist es unvorstellbar, dass er Flügel entwickelt oder dass seine Lungen sich in Kiemen verwandeln, wenn er im Wasser leben möchte.
Was wir hier diskutiert haben, sind Algen, die nicht die Intelligenz, den Willen, die Entscheidungskraft, das Urteilsvermögen oder die Kraft der Evolution haben, um Veränderungen in ihren eigenen Organismen hervorzubringen oder irgendwelche Eingriffe in ihnen anzuordnen. Doch Evolutionisten verfallen der Unlogik, diese Eigenschaften den Algen zuzuschreiben und dies alles, um ihrer Theorie treu zu bleiben und zu dem Preis, sich lächerlich zu machen.
Wie wir gesehen haben, haben Algen keine Wahrscheinlichkeit, an Land zu gehen und dort zu leben. Vom ersten Moment an, wenn sie an Land gehen, brauchen sie fehlerlos funktionierende Mechanismen, die ihnen erlauben, dort zu leben, wie dies Landpflanzen tun. Damit diese Mechanismen entstehen, müssen sie von Anfang an in ihrer eigenen DNS Informationen über sie gespeichert haben. In den Versuchen, die er Ende des 18. Jahrhunderts mit Hilfe von Pflanzen durchführte, entdeckte der Biologe Gregor Mendel die genetischen Gesetze von Lebewesen und fand heraus, dass die Eigenschaften von Pflanzen und anderen Lebewesen durch Chromosomen auf spätere Generationen übertragen werden. Mit anderen Worten, jede Spezies bewahrt von Generation zu Generation ihre Merkmale in ihrer DNS.
Die abschließende Wahrheit, die daraus entsteht, ist diese: Egal wie viel Zeit verstreicht, egal wie die Bedingungen sind, es ist unmöglich, dass sich Algen in Landpflanzen verwandeln.
Der imaginäre Evolutionsstammbaum
Der imaginäre Familienstammbaum der Pflanzen |
Es gibt zu all dem einen interessanten Aspekt. Es gibt keine einzige Serie von Fossilien, um die Echtheit nur eines einzigen Zweiges des Evolutionsstammbaums zu beweisen, den Sie fast in jedem Biologiebuch sehen können. Es gibt perfekte Fossilienfunde von vielen Lebewesen in der Welt, aber keines besitzt die Eigenschaft, eine Zwischenstufe zweier Spezies zu sein. Es sind alles völlig unterschiedliche Spezies, speziell und ursprünglich geschaffen und es besteht keine evolutionäre Verbindung zwischen ihnen. Über dieses Thema drücken Evolutionisten ihre Ansichten wie folgt aus:
Daniel Axelrod sagt in seinem Buch Evolution of the Psilophyte Paleoflora:
All dies führt uns zu nur einer Schlussfolgerung: Pflanzen wurden geschaffen, wie alle anderen Lebewesen auch. Sie haben die gleichen kompletten Mechanismen besessen, seit sie entstanden sind. Begriffe wie „Entwicklung mit der Zeit, Veränderungen, die an Zufälle gebunden sind und Anpassungen, die durch Bedürfnisse entstehen“, die die Evolutionisten in ihren Behauptungen anwenden, dienen nur dazu, ihre Niederlage zu unterstreichen. Sie haben überhaupt keine wissenschaftliche Bedeutung.
Fossilien, die die Wahrheit der Schöpfung beweisen
Fossilien des Devon Zeitalters (408 – 306 Millionen Jahre)
Fossilien des Karbonzeitalters (360 – 286 Millionen Jahre)
Evolutionisten fanden einen Weg aus diesem Dilemma, indem sie einen Namen erfanden, der sich der Evolution anschließt und nannten dies die „Evolutionäre Explosion“. Natürlich löst es keines der Probleme der Evolutionisten, dieses Phänomen Evolutionäre Explosion zu nennen. Das Problem machte selbst den Gründer der Theorie, Charles Darwin, fassungslos und er gab insoweit zu:
Pflanzen haben bereits vor Milliarden von Jahren die Photosynthese durchgeführt, genau wie sie es heute tun. Sie besaßen hydraulische Systeme, die stark genug waren, Beton zu spalten, Pumpen, die in der Lage waren, das Wasser, das sie aus der Erde absorbierten, meterhoch in die Luft zu transportieren und chemische Fabriken, die Nahrung für Lebewesen produzierten. Gott, der Herr aller Welten, der sie geschaffen hat, erschafft sie auch heute noch. Selbst durch die Verwendung der höchst entwickelten Instrumente, die die moderne Technologie bietet, ist es dem Menschen, der versucht, diese Wunder in der Schöpfung von Pflanzen zu verstehen, nicht möglich, auch nur eine Pflanzenart aus dem nichts herzustellen.
Gott weist auf diese Wahrheit in der Sure an-Naml hin:
| Der Lepidodendron ist eine Pflanze, die vor 345–270 Millionen Jahren existierte. Fossile Stammteile des Lepidodendron (oben) zeigen, dass sie mit Blättern bedeckt waren, da deutlich Narben sichtbar sind, die zurückblieben, als die Blätter abfielen. Man kann sogar die Stellen, wo die vaskulären Stränge vom Stamm in die Blattstiele übergingen, in der Mitte der diamantförmigen BlattNarben sehen.90 | Diese Pflanze, die vor 395 – 360 Millionen Jahren existierte, hat keine Blätter. Wie man am Fossil erkennen kann, handelte es sich um eine vaskuläre Pflanze, deren Zweige sich dichotom teilten, aber auch seitliche Verzweigungen aufwiesen.91 |
| ANNULARIA Fossile Blätterreste der Familie der Calamitaceae. Die Blätter sind entweder oval oder lanzenförmig. Diese Pflanzenart war im Karbonzeitalter auf dem amerikanischen und dem eurasischen Kontinent weit verbreitet. Es gab sie auch im während des Perms im Gebiet des heutigen China und im jüngeren Paläozoikum in Patagonien. Das Exemplar im Bild ist ein Fund aus Italien und stammt aus dem jüngeren Karbonzeitalter.92 | Eine Pflanzenart, die vom mittleren bis ins jüngere Perm -Zeitalter (vor 300 – 250 Millionen Jahren) ziemlich weit verbreitet war und vermutlich bis zu einer Höhe von 20 Metern wuchs.93 |
Die besondere Eigenschaft dieser Pflanze ist, dass sie Blätter besitzt, die sich aus kleinen Blättchen zusammensetzen und am Hauptstamm anschließen. Die Senftenbergia Plumosa, die man im Bild sieht, wuchs im heutigen Deutschland und stammt aus der Karbonzeit (vor 300 Millionen Jahren).94 | Eine Pflanze mit einer komplexen Struktur. Die Blätter dieses Fossils, die sich äußerlich nicht von denen der Pflanzen unserer Zeit zu unterscheiden scheinen, sind deutlich zu sehen. Das Beispiel auf dem Foto gehört zum Karbonzeitalter. 95 | ||
Die Neuropteris ist eine Pflanze, die im jüngeren Karbonzeitalter (vor 280 Millionen Jahren) existiert hat. Ihre Fossilien sind in Erdschichten in Europa und Nordamerika weit verbreitet. Das Exemplar im Foto gehört zu der Art N. Gigantea. Sie wurde im pennsylvanischen Stratum in Mazon Creek, Illionois, ausgegraben.96 | PROTOLEPIDODENDRON Diese Pflanze hat zweigliedrige Stämme, die 1,5 cm im Durchmesser erreichen. Sie besitzt Blätter mit sich gabelnden Spitzen, die spiralförmig an den Wurzelstöcken und den geraden, zweigliedrigen Zweigen angeordnet sind. Diese Pflanzenart wurde in Europa, Russland, Australien und Nordamerika gefunden. Das Exemplar auf dem Foto stammt aus dem mittleren Devon-Zeitalter (vor 370 – 360 Millionen Jahren).98 | ||
Diese Gattung lässt die fossilen Funde von Zykadenblättern erkennen. Diese unverwechselbaren Blätter der gefiederten Pflanzenart bestehen aus einer zentralen Achse, von der zwei Reihen mit verlängerten Blättern abgehen. Man kann sehen, dass kein Unterschied zu den Zykadenblättern unserer Zeit besteht. Das Exemplar auf dem Foto stammt aus dem Unterjura (vor 190 Millionen Jahren), und wurde gefunden in Osteno, Lombardei (Italien)..99 | Es gibt keinen Unterschied zwischen dem fossilen Bärlapp und seinem heutigen Gegenstück. | ||
|