Ein neues Leben beginnt mit dem Verlassen der Mutterpflanze
Diese Art der Fortpflanzung, die mit Hilfe von einiger spezieller Enzyme stattfindet, ist typisch für eine große Anzahl von Pflanzen. Gräser und Erdbeeren vermehren sich, indem sie horizontale Stängel bilden, die als Triebe bekannt sind. Die Kartoffel, eine Pflanze, die unter der Erde wächst, vermehrt sich, indem sie Wurzelstöcke, horizontale Stängel bildet, die sich an den Enden zu Knollen vergrößern.
Bei manchen Pflanzenarten reicht es aus, wenn ein Teil ihrer Blätter auf den Boden fällt, damit eine andere Pflanze wächst. Zum Beispiel bildet das Bryophyllum daigremontianum am Rand seiner Blätter von selbst junge Pflanzentriebe. Schließlich fallen sie auf den Boden und beginnen ein unabhängiges Leben.1
Bei einigen Pflanzen wie der Begonie wachsen junge Pflanzentriebe schnell um das Blatt herum, wenn die Blätter, die von der Pflanze fallen, auf feuchtem Sand landen. Und wieder in kurzer Zeit beginnen die Pflanzentriebe eine neue Pflanze zu bilden, die der Mutterpflanze gleicht.2Wenn wir uns diese Beispiele merken, was ist dann für eine Pflanze grundlegend notwendig, um sich fortzupflanzen, indem sie einen Teil von sich abstößt? Lassen Sie uns nachdenken! Es ist leicht, diese Frage zu beantworten, wenn die genetische Zusammensetzung untersucht wird.
Wie bei anderen Lebewesen werden die strukturellen Charakteristiken der Pflanzen in der DNS ihrer Zellen verschlüsselt. Wie eine Pflanze sich fortpflanzt, wie sie atmet, wie sie zu ihren Nährstoffen kommt, ihre Farbe, ihr Geruch, Geschmack, Anteil an Zucker und andere solcher Informationen werden ohne Ausnahme in allen Pflanzenzellen gefunden. Die Zellen in den Wurzeln der Pflanzen verfügen über das Wissen, wie die Blätter Photosynthese durchführen werden und die Zellen in den Blättern verfügen über das Wissen, wie die Wurzeln Wasser aus dem Boden aufnehmen werden. Es existieren ein Code und ein Entwurf für die Bildung einer komplett neuen Pflanze in jedem Teil, das eine Pflanze verlässt. All diese Eigenschaften der Mutterpflanze, die auf ihren eigenen genetischen Informationen beruhen, können vollständig bis ins letzte Detail in jeder Zelle eines jeden kleinen Teils, das sich von ihr abspaltet, gefunden werden.
Wie und von wem wurden also in diesem Fall die Informationen, die eine komplett neue Pflanze bilden können, in jedem Teil der Pflanze installiert?
Die Tatsache, dass alle Informationen völlig komplett und in jeder Zelle einer Pflanze gleich sind, kann weder dem Zufall zugeschrieben werden, noch kann sie auf die Pflanze selbst oder die Mineralien im Boden, die diesen Prozess ausführen, zurückgeführt werden. Dies sind alles Teile des Systems, die die Pflanze ausmachen. Genauso, wie man einen Ingenieur benötigt, um Fliessbandroboter zu programmieren, da die Roboter nicht von selber an die Informationen gelangen können, so muss es ein Wesen geben, dass den Pflanzen die nötigen Formeln für Wachstum und Fortpflanzung gibt, da Pflanzen wie Roboter diese nicht selber erwerben können.
Es ist natürlich Gott, der diese notwendigen Informationen in die Pflanzenzellen eingegeben hat, wie in alle anderen Lebewesen auf der Welt. Es ist Er, der ohne jeden Zweifel alles in vollkommener Gestalt geschaffen hat und der sich jeder Schöpfung bewusst ist. Gott weist auf diese Wahrheit in vielen heiligen Versen hin:
Pflanzen, die sich geschlechtlich vermehren
Pollen, die entstehen, wenn sich die Blüten öffnen, sind die männlichen Fortpflanzungszellen. Ihre Aufgabe ist es, die weiblichen Organe der Blüte der gleichen Art zu erreichen und die Fortdauer ihrer Pflanzenart zu sichern.
Jede Pflanze hat ihre eigene Methode oder Mechanismen, die sie benutzt, um ihre Pollen zu zerstäuben. Einige Pflanzen machen sich Insekten, andere die Kraft des Windes zunutze. Der wichtigste Punkt bei der Befruchtung von Pflanzen ist die Tatsache, dass jede Pflanze nur eine andere Pflanze der gleichen Art befruchten kann. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass der richtige Pollen zur richtigen Pflanze gelangt.
Wie kann es sein, dass es kein Durcheinander während der Befruchtung gibt, besonders im Frühjahr, wenn es eine große Vielfalt von Pollen in der Luft gibt? Wie halten Pollen eine solche lange Reise unter wechselnden Bedingungen aus?
Die Antwort auf all diese Fragen finden wir, wenn wir die Struktur der Pollen und ihr Zerstäubungssystem untersuchen.
| Obwohl es viele Pollen in der Luft gibt, beginnen die Pflanzen den Befruchtungsprozess nur, wenn Pollen der gleichen Art sie erreichen. |
Lassen Sie uns zuerst einen Blick auf die Struktur der Pollen werfen. Pollen werden aus Mikroorganismen gebildet, die für das bloße Auge unsichtbar sind (jedes Buchenpollenkorn hat eine Größe von 2 Mikrometern und jedes Kürbispollenkorn ist 200 Mikrometer groß; 1 Mikrometer = 1/1.000 mm). Ein Pollenkorn besteht aus zwei Samenzellen, generativen Zellen, die in einer größeren Zelle, der Röhrenzelle enthalten sind.
Jedes Pollenkorn kann mit einer Art Gehäuse verglichen werden. Innen befinden sich die Fortpflanzungszellen der Pflanze. Es ist für diese Zellen lebenswichtig, dass sie gut verborgen sind, um ihr Leben zu schützen und sie vor äußeren Gefahren zu bewahren. Deshalb ist die Struktur dieser Gehäuse sehr stark. Das Gehäuse ist mit einer Wand, die „Sporoderm“ genannt wird, umgeben. Die äußerste Schicht dieser Wand, die „Exine“ heißt, ist das resistenteste Material, das es in der organischen Welt gibt und seine chemische Zusammensetzung wurde noch nicht völlig analysiert. Dieses Material ist im Allgemeinen sehr resistent gegenüber Zerstörung durch Säuren und Enzyme. Es kann weiterhin nicht von hohen Temperaturen und Druck angegriffen werden. Wie wir sehen, wurden eingehende Vorkehrungen getroffen, um die Pollen zu schützen, die für das Fortbestehen der Pflanzen lebenswichtig sind. Die Körner wurden speziell verpackt. Deshalb bleiben die Pollen sogar meilenweit entfernt von ihrer Mutterpflanze am Leben, egal, durch welche Methode sie verstreut werden. Neben der Tatsache, dass Pollenkörner durch ein sehr resistentes Material beschichtet sind, werden sie auch in großer Anzahl verstreut. Dies sichert die Ausbreitung der Pflanze.
Wie wir anhand der detaillierten Struktur der Pollen gesehen haben, offenbart Gott uns Seine unvergleichliche Art in allen Dingen, die Er erschafft und Er möchte, dass wir darüber nachdenken. Darauf wird in vielen Versen im Koran hingewiesen. Der folgende Vers ist besonders erleuchtend:
Pflanzen geben in jeder Fortpflanzungsphase Milliarden von Pollenkörnern ab. Der Grund für die hohe Pollenkonzentration ist, die Reproduktion der Pflanze vor jedwede Gefahr zu schützen. |
Pollen, die ihre Segel dem Wind öffnen
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, haben Karl J. Niklas von der Cornell Universität und sein Team begonnen, Pflanzen zu erforschen, die durch den Wind bestäubt werden. Die Ergebnisse, die sie erzielt haben, waren äußerst überraschend. Niklas und sein Team entdeckten, dass durch Wind bestäubte Pflanzen aerodynamische Blütenstrukturen aufweisen, um große Mengen an Pollen aus der Luft anzuziehen.
Und wie ist die aerodynamische Struktur der Pflanzen? Welche Auswirkungen hat sie? Um Antworten auf diese Fragen zu geben, müssen wir erst erklären, was mit „aerodynamischer Struktur“ gemeint ist. Kräfte, die ihren Ursprung im Luftstrom haben, wirken auf Körper, die sich in der Luft befinden. Dank dieser Kräfte, die als aerodynamische Kräfte bezeichnet werden, nennt man Körper, die sich in der Luft bewegen können, „aerodynamisch strukturierte Körper“. Einige Pflanzen, die durch den Wind bestäubt werden, nutzen diese aerodynamische Struktur in effizientester Weise. Das beste Beispiel hierfür kann bei Kiefernzapfen beobachtet werden.
Aerodynamische Zapfen
Bei Bäumen mit Zapfen, bekannt für ihr langes Leben und ihre Größe, bilden die Zapfen männliche und weibliche Strukturen. Männliche und weibliche Zapfen können sich sowohl auf verschiedenen Bäumen als auch auf dem gleichen Baum befinden. Es gibt speziell gestaltete Kanäle auf den Zapfen, um den Luftstrom anzuziehen, der die Pollen trägt. Der Pollen kann dank dieser Kanäle die Fortpflanzungsbereiche leicht erreichen.
Weibliche Zapfen sind größer als männliche und wachsen einzeln. Die weiblichen Zapfen bestehen aus einer zentralen Achse, um die herum zahlreiche Sporen tragende Blätter angeordnet sind. Dieses sind Strukturen in Form von Gehäusen, die Fischschuppen ähnlich sind. An der Basis dieser Schuppen entwickeln sich zwei „Ovulae“ (Teile, wo Eier gebildet werden). Wenn diese Zapfen bereit zur Bestäubung sind, öffnen sich diese Gehäuse an zwei Seiten. Auf diese Weise ermöglichen sie den Pollen der männlichen Zapfen, einzudringen.
| Der Luftstrom, der um einen weiblichen Kiefernzapfen herum entsteht, ist für die Bestäubung sehr wichtig. Zuerst gelangt der Wind in die Mitte des Zapfens. A) Nachdem er durch das Innere gewirbelt ist, gelangt er an die Oberfläche der Schuppen. B) Plötzlich und unregelmäßig zirkuliert nun die Luft um die Öffnung zum Ei einer jeden Schuppe und Pollen sammelt sich in dieser Region. C) Pollen werden dann parallel zum Wind nach unten und in Richtung der Schuppen befördert. |
Um herauszufinden, wie dieses besondere Befruchtungssystem in den Zapfen funktioniert, wurde ein Experiment durchgeführt, in dem man einen Modellzapfen anfertigte. Es wurde die Bewegung von kleinen Ballons beobachtet, die mit Helium gefüllt waren und dem Luftstrom ausgesetzt wurden. Man fand heraus, dass diese kleinen Ballons dem Luftstrom leicht folgten und die Eigenschaft besaßen, in die engen Korridore des Zapfens einzudringen.
Die Bewegungen der Ballons wurden in diesem Experiment gefilmt, in dem man spezielle fotografische Techniken anwandte. Die Bilder wurden dann mit Hilfe eines Computers analysiert und die Richtung und Geschwindigkeit des Windes wurden festgestellt.
Aufgrund des Computerergebnisses wurde entdeckt, dass Zapfen die Bewegung des Windes auf drei verschiedene Arten verändern. Zuerst wird die Richtung des Windes durch die Blätter ins Zentrum gesteuert. Später wird der Wind in dieser Region umgedreht und dorthin geleitet, wo sich die Eier bilden. In der zweiten Bewegung wird der Wind, der sich dreht wie ein Zyklon und all die kleinen Gehäuse berührt, zu der Region geleitet, die zur Mitte des Zapfens führt. Dann dreht der Zapfen dank seines Hervorstehens, das kleinen Luftströmen Aufwind gibt, den Wind nach unten und leitet ihn zu den Gehäusen.
Je nach Art haben Zapfen eine verschiedene Dicke und Form. |
Die Evolutionstheorie behauptet, dass es wie bei allen Lebewesen auch bei Pflanzen mit der Zeit eine stufenweise Entwicklung gegeben hat. Gemäß den Evolutionisten ist der Grund für die fehlerlose Struktur der Pflanzen Zufall. Um die Ungültigkeit dieser Behauptung zu verstehen, wird es ausreichen, die fehlerlose Struktur des Fortpflanzungssystems der Zapfen zu prüfen.
Es ist für keine lebende Spezies möglich, seine Existenz ohne ein Fortpflanzungssystem zu sichern. Dies betrifft natürlich auch Kiefern und ihre Zapfen. Mit anderen Worten, das Fortpflanzungssystem in den Zapfen muss zusammen mit den Kiefernbäumen bestanden haben, als sie das erste Mal auftraten. Es ist nicht möglich, dass die perfekte Struktur der Zapfen mit der Zeit in verschiedenen Stufen von selbst entstanden ist. Denn es ist für die Struktur notwendig, die den Wind zu den Zapfen führt und für die nächste Struktur, die den Wind später in Kanäle leitet sowie für die Kanäle, die zu dem Ort führen, wo die Eier sich befinden, dass sie zur selben Zeit ohne ein fehlendes Detail existieren. Wenn eine dieser Strukturen fehlte, wäre es nicht möglich, dass dieses Fortpflanzungssystem funktioniert. Es bleibt nur zu sagen, dass die Möglichkeit, dass die Eizelle im Zapfen und die Samenzelle, die sie befruchten wird, durch Zufall von selber entstanden sind eine weitere Sackgasse der Evolutionstheorie ist.
Es ist unvorstellbar, dass alle Teile eines solchen Systems zur gleichen Zeit durch Zufall entstanden sind, wenn es schon für nur ein Teil unmöglich ist. Wissenschaftliche Befunde widerlegen in jeder Hinsicht die Theorie der evolutionistischen Behauptungen des Entstehens durch Zufall. Deshalb ist es offensichtlich, dass von dem Moment an, als Zapfen das erste Mal auftauchten, sie eine perfekte Form und ein fehlerloses System hatten, weil sie von Gott geschaffen wurden.
Kiefernbäume haben andere Eigenschaften, die die Aufnahme von Pollen beschleunigen. Zum Beispiel befinden sich weibliche Zapfen allgemein an den Spitzen der Zweige. Dies reduziert den Verlust von Pollen auf ein Minimum.
Außerdem bewirken die Nadeln um die Zapfen herum, dass mehr Pollen auf die Zapfen fallen, indem sie die Geschwindigkeit des Luftstroms reduzieren. Die symmetrische Anordnung der Blätter, die sich um die Zapfen herum befinden, hilft, die Pollen, die aus allen Richtungen kommen, aufzunehmen.
Wie alle Pollen haben Kiefernpollen je nach Art eine verschiedene Gestalt, Größe und Dichte. Zum Beispiel haben die Pollen einer bestimmten Art eine Dichte, die sie davon abhält, dem Luftstrom eines Zapfens einer anderen Art zu folgen. Deshalb verlassen sie den Strom des Zapfens und fallen zu Boden. Alle Zapfen bilden Luftströme, die für die Pollen ihrer Art am geeignetesten sind. Diese Eigenschaft der Zapfen dient nicht allein dazu, Pollen aufzunehmen. Pflanzen nutzen diese Filterung des Luftstroms für sehr verschiedene Zwecke. Zum Beispiel sind weibliche Zapfen durch diese Methode in der Lage, die Richtung von Pilzpollen, die ihren Eizellen schaden könnten, zu ändern.
Die Nadeln der amerikanischen Hybridkiefer sind dort angeordnet, wo sie den Durchgang der Pollen nicht behindern können, so dass die Befruchtung leichter gemacht wird. |
Dennoch stehen die vom Wind getragenen Pollen zahlreichen Hindernissen gegenüber. Eines davon sind die Blätter. Deshalb öffnen einige Pflanzen (Haselnuss, Wallnuss, etc.) ihre Blüten vor ihren Blättern, wenn Pollen in die Luft abgegeben werden, damit die Bestäubung stattfinden kann, wenn ihre Blätter noch nicht geöffnet sind. Blüten befinden sich an drei Stellen bei Getreide und der Kiefer, um die Bestäubung zu erleichtern. In diesem Fall sind die Blätter so angeordnet, dass sie kein Hindernis für die Bewegung der Pollen bilden.
Durch diese Vorkehrungen können Pollen beträchtliche Entfernungen zurücklegen. Die Entfernung ist je nach Art unterschiedlich. Zum Beispiel können Pollen mit Luftsäcken größere Entfernungen zurücklegen als andere Arten. Es hat sich herausgestellt, dass Kiefernpollen mit zweien solcher Luftsäcke durch starken Luftstrom bis zu 300 Kilometer weit getragen werden können.4 Genauso wichtig ist die Tatsache, dass Tausende von verschiedenen Pollen von demselben Wind befördert werden ohne durcheinander zu geraten und dabei solche Entfernungen in der Luft zurücklegen.
Pollen, die ihr Ziel anvisieren
Raketen müssen eine vorher bestimmte Flugbahn haben, um ihre Ziele zu erreichen. Deshalb müssen zur Planung der Rakete äußerst sorgfältige Berechnungen angestellt werden, wenn sie ihr Ziel erreichen soll. Zum Beispiel müssen die Eigenschaften der Rakete, ihre Motorkapazität und Fluggeschwindigkeit zusammen mit Besonderheiten wie Wetterbedingungen und Luftdichte im Detail programmiert werden. Weiterhin muss genaues Wissen über die Beschaffenheit des Zielgebietes und die dort vorherrschenden Bedingungen vorhanden sein. Zu diesen Faktoren gelangt man durch minuziöse Messungen, sonst kommt die Rakete vom Kurs ab und verfehlt ihr Ziel. Damit eine Rakete erfolgreich ihr Ziel trifft, müssen viele Ingenieure zusammen arbeiten und alles in allen Einzelheiten überdenken. Es ist klar, dass der Erfolg, das Ziel zu erreichen und zu treffen das Produkt von Teamarbeit, genauer Kalkulation und höchster Technologie ist.
Das fehlerlose Fortpflanzungssystem in den Zapfen gleicht Raketen, die auf ein Ziel gerichtet sind, wobei alles mit sehr empfindlicher Einstellung genau vorausgeplant ist. Viele Einzelheiten, wie die Richtung des Luftstroms, die unterschiedliche Dicke der Zapfen, die Form der Nadeln, etc., sind besonders berücksichtigt worden und Fortpflanzungspläne wurden auf Basis dieser Informationen gebildet.
Die Existenz solch komplexer Pflanzenstrukturen wirft die Frage auf, wie diese Mechanismen entstanden sind. Lassen Sie uns diese Frage durch eine andere beantworten. Kann diese Struktur der Zapfen das Resultat von Zufall sein?
Das System in den Raketen ist das Ergebnis von langjähriger Forschung und harter Arbeit durch hochintelligente und sachkundige Ingenieure, die Experten auf ihrem Gebiet sind. Die komplexe Struktur der Zapfen, die beinahe genauso funktionieren wie die Raketen, sind in der gleichen Weise besonders geplant worden. Zu behaupten, dass eine Rakete durch Zufall entstanden sein könnte und zu sagen, dass sie ein Ziel treffen kann, indem sie zufällig einer Flugbahn folgt, ist genauso unlogisch wie zu behaupten, dass die außerordentlichen Bewegungen der Pollen, die in gleicher Weise auf ein Ziel gerichtet sind und die detaillierte Struktur der Zapfen als Folge von Zufällen entstanden sein könnten.
Natürlich ist es unmöglich, dass Pollen die Fähigkeit und das Wissen haben, ihre unterschiedlichen Wege auf dieser Reise zu finden. Ein Pollen ist nichts als eine Ansammlung von Zellen. Wenn wir noch tiefer gehen, ist es etwas, dass aus unbewussten Atomen besteht. Es gibt keinen Zweifel, dass das komplizierte System der Zapfen mit detaillierter Information über Befruchtung das Ergebnis ihrer perfekten Schöpfung durch Gott, dem Allmächtigen und Allwissenden, ist.
Ein anderer wichtiger Punkt in der Befruchtung von Kiefernbäumen ist der unter Kontrolle gehaltene Wind. Dass der Wind seine Transportpflicht in einer so fehlerlosen Weise durchführt, ist ohne Zweifel auf Gott zurückzuführen, den Herrn aller Welten, der alle Angelegenheiten vom Himmel bis zur Erde lenkt. Gott bezieht sich hierauf in einem Vers:
Es ist klar, dass diese Systeme, die selbst weder als Teil noch als Ganzes Intelligenz, Willen oder Bewusstsein besitzen, ihre Rolle bei diesen unglaublichen Vorgängen durch die Ordnung und Schöpfung Gottes spielen, der Inhaber von unendlicher Macht und Wissen ist und der alles zu jeder Sekunde kontrolliert und bis ins kleinste Detail geplant hat. Die Entstehung von jedem lebenden und nicht lebenden Ding und jedem Vorgang resultiert aus der Schöpfung Gottes. Gott offenbart dieses Geheimnis in einem heiligen Vers:
Alle Lebewesen wurden zusammen geschaffen mit Systemen, die bis ins kleinste Detail geplant wurden und abhängig von einem äußerst empfindlichen Gleichgewicht sind. Wir sehen dies ohne Ausnahme, egal, wohin wir schauen. Es gibt keinen Zweifel, dass es Gott ist, dem hier Lob gebührt, der alle Lebewesen mit all ihren Fähigkeiten, die sie besitzen, geschaffen hat. Wie alles in der Welt, erhalten auch Pflanzen ihre Existenz dank des Systems, das speziell von Gott geschaffen wurde. Mit anderen Worten, sie befinden sich unter seiner Kontrolle:
Insekten bei der Arbeit als Bestäuber
Die Beziehung zwischen Pflanzen, die Tieren erlaubt, ihre Pollen zu verbreiten und den Tieren, die diese Aufgabe erfüllen, erstaunt die Beobachter. Denn um dieses System von gegenseitigem Geben und Nehmen zu errichten und fortzuführen, ziehen sich diese Lebewesen an und beeinflussen sich gegenseitig. Zunächst wurde angenommen, dass Pflanzen in ihrer Beziehung zu Tieren eine sehr geringe Rolle spielten. Allerdings haben Forscher Ergebnisse hervorgebracht, die diese Meinung völlig überholen. Pflanzen, die eine äußerst aktive Rolle spielen, beeinflussen das Verhaltensmuster von Tieren direkt. Sie haben perfekte Strategien, durch die sie die Tiere lenken, die ihre Pollen befördern werden.
Zum Beispiel signalisiert die Farbe der Pflanzen den Vögeln und anderen Tieren, welche Früchte reif und bereit zur Verbreitung sind. Die Menge von vorhandenem Nektar, die mit der Farbe der Blüten zusammenhängt, erhöht die Verpflichtung auf Befruchtung, indem sie Insekten ermutigt, länger auf der Pflanze zu bleiben. Spezifische Blütendüfte ziehen das passende Insekt zur Bestäubung zur richtigen Zeit an.5
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| Einige Blumen, wie die Lantana, lassen die Insekten von ihrem Pollenvorrat wissen, indem sie die Farbe ändern. |
Die Antwort auf diese Frage war das Ergebnis einer Forschung, die mit einem Spektrophotometer durchgeführt wurde. Dadurch wurde herausgefunden, dass die Blattschneidebienen nicht in der Lage sind, zwischen den Wellenlängen des Lichts, das von den beiden unterschiedlichen Blumen abgegeben wird, zu unterscheiden. Mit anderen Worten, obwohl Menschen zwischen den Lichtwellenlängen, die von der blauen Glockenblume und der roten Cephelanthera abgegeben werden, unterscheiden können, da es ihnen möglich ist, den Unterschied in der Farbe der Blumen zu sehen, können Wildbienen den Unterschied nicht wahrnehmen. Farbe ist ein wichtiger Faktor für die Bienen, die zur blauen Glockenblume fliegen. Sie besuchen jedoch auch die rote Cephelanthera, die neben ihr wächst und deren Farbe sie als dieselbe erkennen und ermöglichen ihre Befruchtung. Wie wir sehen, führt diese Orchideenart ihre Generation dank ihrer Ähnlichkeit mit der blauen Glockenblume fort.7
Manche Pflanzenarten kündigen den Insekten sogar ihre Belohnung mit Nektar an, indem sie die Farbe ihrer Blüten wechseln. Dazu folgendes Beispiel:
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Eine andere Methode, die Pflanzen nutzen, um Vögel oder Insekten anzuziehen, ist der Duft, den ihre Blüten abgeben. Der Zweck der Düfte, die für uns lediglich angenehm sind, ist Insekten anzuziehen. Der Duft, der von den Blüten abgegeben wird, hat die Eigenschaft, den Insekten den Weg zu zeigen. Wenn ein Insekt den Duft riecht, erkennt es, dass köstlicher Nektar in der Nähe gespeichert ist. Es fliegt dann sofort in Richtung der Quelle des Geruches. Wenn das Insekt die Pflanze erreicht, wird es versuchen, an den Nektar zu gelangen und die Blütenpollen bleiben an ihm kleben. Dasselbe Insekt wird auch Pollen zurücklassen, die von einer anderen Blüte, die es besucht hat, an ihm kleben und wird somit die Befruchtung herbeiführen. Es ist sich seiner wichtigen Funktion nicht einmal bewusst. Sein einziges Ziel ist es, an den Nektar zu kommen, den es riecht.
Täuschungsmethoden der Pflanzen
Die zyprische Bienenorchidee ist eine andere Pflanze, die Insekten nachahmt, um ihre eigene Befruchtung sicherzustellen. Die Zahl der Orchideen, die diese Technik anwenden, ist ziemlich groß und die angewandten Methoden unterscheiden sich. Einige imitieren eine weibliche Biene, indem sie ihren Kopf aufrichten, andere richten ihren Kopf nach unten. Zum Beispiel verwendet die gelbe Bienenorchidee die zweite Methode. Deshalb unterscheidet sich ihre Art der Befruchtung .9
Eine andere Orchideenart, die weibliche Bienen nachahmt, ist die Drachenorchidee. Die Lippen der Blüten der Drachenorchidee ähneln den flügellosen weiblichen Wespen so sehr, dass nur männliche Wespen an ihnen interessiert sind. Einigen Mitgliedern der Orchideenfamilie gelingt es, Insekten anzuziehen, obwohl sie keinen Nektar anbieten können. Sie sichern die Landung von männlichen Wespen auf einer Stelle im unteren Teil der Blüte, indem sie die weibliche Wespe imitieren und einen reizvollen Duft abgeben. Die Wespe, die auf der Blüte landet, versucht sich zu paaren und daraus resultiert, dass die Pollen der Orchidee auf ihrem Körper fixiert werden. Dank dieser Täuschung hinterlegt die Wespe die Pollen, die an ihrem Körper kleben, auf einer anderen Blüte, auf die sie mit dem gleichen Ziel landet.10
Auf dem linken Bild sieht man die zyprische Bienenorchidee, auf dem rechten Bild die männliche Biene, die versucht, die Orchidee zu befruchten, da sie glaubt, dass es sich um eine weibliche Biene handelt. Die männliche Biene versucht einige Zeit, die Orchidee zu befruchten. Während dieser Zeit kleben Pollen am Fortpflanzungsorgan am Kopf der Biene fest. Wenn die Biene die Orchidee verlässt, trägt sie die Pollen zu anderen Orchideen. Es besteht eine Harmonie zwischen den Orchideen und Insekten, deren Details sorgfältig geplant wurden. Dies kann nicht durch Evolution erklärt werden. Diese Harmonie zeigt uns, dass Bienen und Orchideen genauso wie alle anderen Lebensformen in der Welt durch Gott geschaffen wurden.
| Einige Beispiele von Orchideen, die Bienen imitieren. Das Interessante ist, dass jede dieser Blumen wie eine andere Bienenart aussieht. Es wäre lächerlich zu behaupten, dass eine solch perfekte Ähnlichkeit durch Zufall entstanden sein kann. Orchideen wurden mit dieser Eigenschaft von Gott erschaffen. |
Eine besondere Eigenschaft der männlichen Wespe ist, dass sie die Orchidee zwei Wochen bevor die weibliche Wespe hinaufklettert anfliegen. Dies ist eine sehr interessante Situation, denn es befinden sich keine weiblichen Wespen in der Nähe, nur Orchideen, die genau wie weibliche Wespen aussehen und auf Befruchtung warten. Wenn die männlichen Wespen zur Orchidee gelangen, riechen sie einen Duft, der dem ähnlich ist, der von der weiblichen Wespe abgegeben wird. Dieser wird von der Orchidee verströmt. Unter dem Einfluss dieses Geruchs landet die männliche Wespe auf dem Orchideenblatt. Dies löst das sich zum Frühjahr entwickelnde „Ellenbogengelenk“ der Pflanze aus, was bewirkt, dass die Wespe auf das Fortpflanzungsorgan der Pflanze fällt. Während die Wespe versucht, von der Blüte zu entkommen, bleiben zwei pollenbeladene Säckchen an der Hinterseite ihres Kopfes oder an ihrem Rücken kleben. Mit diesen Pollen befruchtet die Wespe die nächste Orchidee, zu der sie fliegt.11 Wie wir gesehen haben, besteht eine äußerst harmonische Beziehung zwischen der Hammerorchidee und der Wespe. Diese Symbiose ist sehr wichtig für die Fortpflanzung der Pflanze. Denn wenn keine erfolgreiche Bestäubung stattfände, wenn die Pollen nicht von dem Insekt zu einer anderen Pflanze der gleichen Art transportiert würden, dann könnte keine Befruchtung stattfinden.
| Eine männliche Wespe versucht sich mit einer Blume zu paaren, die sie fälschlicherweise als weibliche Wespe angesehen hat. Diese Täuschung ist völlig natürlich, denn manche Orchideen imitieren nicht nur Farbe, Form und die pelzbeschichteten unteren Regionen der weiblichen Wespen, sondern auch ihren Duft. |
Auf der anderen Seite sind Bienen und andere Insekten unfähig, die Blüten mit langen Korollarohren (Blütenblattrohren) zu befruchten. Nur Insekten mit langer Zunge, wie Schmetterlinge und Motten, können diese Blüten befruchten.12
Wie wir anhand all dieser Beispiele sehen, besteht eine absolut einwandfreie Harmonie zwischen Insekten, deren Körperstrukturen völlig denen von Pflanzen angepasst sind und den Pflanzen selbst.
Es ist unmöglich, dass die Wechselseitigkeit in einer solchen „Schloss- und Schlüsselbeziehung“ durch Zufall entstanden ist, wie die Evolutionisten behaupten. Es widerspricht der Logik der Evolutionstheorie, wie sie von den Evolutionisten aufrechterhalten wird. Gemäß den Behauptungen der Evolutionisten über die natürliche Selektion muss eine Lebensform, die nicht an ihre Umwelt angepasst ist, entweder neue Mechanismen bilden oder langsam verschwinden. In dieser Situation müssten die Pflanzen, die aufgrund ihrer besonderen Blütenstruktur nicht durch Insekten befruchtet werden, nach den Regeln der natürlichen Selektion entweder verschwunden sein oder die Möglichkeit gehabt haben, die Form ihrer Blüten zu ändern. In gleicher Weise müssten Insekten, die nur diese Blumen aufgrund der Beschaffenheit ihres Mundes befruchten können, entweder aus Mangel an Nahrung verschwunden sein oder die Struktur ihrer Organe, die sie nutzen, um Nahrung aufzunehmen, geändert haben.
Wenn wir uns aber Pflanzen mit langen Korollakanälen oder andere Pflanzen ansehen, stellen wir fest, dass sie keine Anpassung, keine Veränderung oder andere zusätzliche Mechanismen entwickelt haben. Außerdem kann keine Anpassung oder dergleichen bei Lebewesen wie Schmetterlingen und Motten festgestellt werden.
Diese Blumen, die von einer symbiotischen Beziehung mit den Bestäubern, die sie befruchten, profitieren, haben seit langen Jahren bis zum heutigen Tage existiert.
Was bislang erklärt wurde, ist nur eine kurze Zusammenfassung der Methoden, die von verschiedenen Pflanzenarten angewandt werden, um ihre Art zu erhalten. Sie finden all diese Details in jedem Biologiebuch, aber die gleichen Quellen sind nicht in der Lage, eine zufriedenstellende Erklärung für die Gründe, warum Pflanzen diesen Pollenzerstäubungsprozess verwenden, zu geben. Da in jedem Prozess, der ausgeführt wird, Eigenschaften wie Überlegung, logisches Denken, Entscheidungen treffen und Kalkulation, die wir den Pflanzen nicht zuschreiben können, auftreten, wissen wir, dass eine Pflanze kein Bewusstsein hat, solche Aktivitäten durchzuführen. Stellen Sie sich das Szenario vor, dem wir gegenüberstehen würden, wenn wir sagten, dass eine Pflanze diese Prozesse aus freiem Willen ausführte:
Die Pflanze „kalkuliert“, dass ihre aerodynamische Struktur geeignet für die Pollenzerstäubung durch Wind ist und jede folgende Generation benutzt die gleiche Methode. Andere „verstehen“, dass sie nicht in der Lage sein werden, genügend Nutzen aus dem Wind zu ziehen und verwenden aus diesem Grund Insekten, um ihre Pollen zu transportieren. Sie „wissen“, dass sie Insekten anziehen müssen, um sich vermehren zu können und versuchen zahlreiche Methoden, um dies zu ermöglichen. Sie identifizieren genau, was Insekten mögen. Nachdem sie herausgefunden haben, welcher Nektar und welche Düfte für welche Insekten wirksam sind, produzieren sie diese Düfte durch eine Vielzahl chemischer Prozesse und geben sie ab, wenn sie die genaue Zeit hierfür ermittelt haben. Sie identifizieren den Geschmack des Nektars, den Insekten mögen und die Gesamtheit der darin enthaltenen Substanzen und produzieren diese selbst. Wenn der Duft und der Nektar nicht ausreichend sind, um die Insekten anzuziehen, entscheiden sie sich zu einer anderen Methode, um der Situation gerecht zu werden greifen sie zu trügerischen Imitationen. Weiterhin „berechnen“ sie das Volumen der Pollen, der die andere Pflanze der gleichen Art erreichen wird und ebenfalls die Distanz, die sie zurücklegen müssen und auf dieser Grundlage beginnen sie, sie in geeigneten Mengen und zu passender Zeit zu produzieren. Sie „denken“ über die Möglichkeiten nach, die die Pollen daran hindern könnten, ihren Bestimmungsort zu erreichen und treffen Vorkehrungen dagegen.
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Ganz gleichgültig, um wie viel sich die Details vervielfachen, aus welcher Richtung das Thema betrachtet wird und welche Logik angewandt wird, die Schlussfolgerung, dass es etwas außergewöhnliches in der Beziehung von Pflanzen und Tieren gibt, wird sich nicht ändern.
| Bei einigen Blumen ist der Nektar tief versteckt. Dies sieht aus wie ein Nachteil für Insekten und Vögel, die den Nektar sammeln, also auch für die Befruchtung der Blume. Doch dem ist nicht so, denn Gott hat die Befruchtung dieser Pflanzen möglich gemacht, indem er Geschöpfe mit Eigenschaften geschaffen hat, die geeignet sind, die tief versteckten Pollen aufzunehmen. |
Eine Pflanze hat weder Wissen über ihre eigene Existenz noch über die wunderbaren Funktionen, die sie leistet, da sie sich unter der Kontrolle Gottes befindet, der jede ihrer Eigenschaften geplant hat, der alles im Universum geschaffen hat und der weiterhin in jedem Moment erschafft. Diese Wahrheit wurde uns von Gott im Quran mitgeteilt:
Die Bestäubung und Fortpflanzung von Unterwasserpflanzen
Der Grund für den Glauben, dass Bestäubung auf Landpflanzen beschränkt sei, war, dass die Körner der Pollen von Landpflanzen, die mit Wasser in Berührung kommen, aufrissen und zu funktionieren aufhörten.
Forschungen an Pflanzen, die sich durch Bestäubung im Wasser fortpflanzen, bringen die Evolutionstheorie ein weiteres Mal in eine verzwickte Lage.
Pflanzen, die ihre Pollen im Wasser verbreiten, werden in 31 Gattungen und 11 verschiedene Familien eingeteilt und an sehr unterschiedlichen Orten von Nordschweden bis Südargentinien, von 40 Metern unter dem Meeresspiegel bis in 3812 Meter Höhe im Titicacasee in den südamerikanischen Anden gefunden. Sie leben unter sehr unterschiedlichen Bedingungen, in tropischen Regenwäldern genauso wie in jahreszeitabhängigen Wüstentümpeln .16
Die Schwierigkeiten der Evolutionisten mit Thema stammen von der Evolutionstheorie selbst, da laut dieser Theorie die Bestäubung eine Fortpflanzungsmethode war, die erst dann von Pflanzen angewandt wurde, nachdem sie begonnen hatten, an Land zu leben. Dennoch ist bekannt, dass es einige Meerespflanzen gibt, die diese Methode anwenden. Aus diesem Grund haben Evolutionisten diese Pflanzen „blühende Pflanzen, die ins Wasser zurückgingen“ genannt. Trotzdem sind die Evolutionisten nicht in der Lage gewesen, eine logische, wissenschaftliche Erklärung dafür zu geben, wann die Pflanzen zurück in Wasser gingen, warum sie dies taten und wie sie zurück ins Wasser gelangten oder welche Gestalt die Zwischenformen annahmen.
Ein anderes Problem für die Evolutionisten entstand aus bestimmten Eigenschaften des Wassers. Wasser ist keine geeignete Umgebung für Pollen, sich darin auszubreiten und führt dazu, dass sie sich in einzelne Samenkörner zerteilen. Ausserdem ist es schwierig, Vorhersagen über die Bewegung von Wasser zu machen. Es können sehr unregelmäßige Strömungen im Wasser auftreten, Pflanzen können plötzlich überflutet werden oder sie können über beträchtliche Entfernungen auf der Wasseroberfläche davontragen werden. Ungeachtet dieser Faktoren benutzen die Wasserpflanzen das Wasser, in dem sie wachsen, mit großem Erfolg als Befruchtungsmedium, da sie in solch einer Weise geschaffen wurden, dass sie unter der Wasseroberfläche leben können.
Hier sind einige Beispiele dieser Pflanzen:
Vallisneria
| Vallisneriapflanzen benutzen Wasser, um ihre Pollen zu transportieren. Die Blüten der Pflanze wissen, wann und wo sie sich öffnen müssen und Details, zum Beispiel dass der Pollen aus wasserabweisend ist, zeigen dass die Pflanzen und diese Prozesse speziell geschaffen wurden. |
Was die Blüten der weiblichen Pflanze betrifft schwimmen sie auf dem Wasser am Ende eines im See- oder Teichbett verwurzelten langen Stiels. Die Blütenblätter der weiblichen Blüte öffnen sich an der Oberfläche und bilden eine leichte Vertiefung. Diese Vertiefung dient dazu, anziehend auf die männliche Pflanze zu wirken, wenn sie sich der weiblichen Pflanze nähert. Tatsächlich wird die männliche Pflanze, wenn sie an der weiblichen Pflanze vorbeizieht, zu ihr gezogen und die zwei Pflanzen treffen aufeinander. Auf diese Weise erreichen die Pollen das Fortpflanzungsorgan der weiblichen Blüte und die Bestäubung findet statt .17
Dass die männliche Blüte die Pollen schützt, während diese sich verschlossen im Wasser befinden, dass sie zur Oberfläche aufsteigt, sich öffnet und dass sie ihre Form anpasst, so dass sie sich bequem auf dem Wasser bewegen kann, verdient besondere Beachtung. Diese Eigenschaften der Blüte gleichen denen von Rettungsbooten, die sich automatisch öffnen, wenn sie von einem in Seenot geratenen Schiff ins Meer geworfen werden. Diese Boote entstanden als Ergebnis langer gemeinsamer Studien von Konstrukteuren vieler verschiedener Industrieprodukte. Die Planungsfehler, die auftraten, als die ersten Boote gebaut wurden, auch die Fehler, die auftraten, als Versuche mit den Booten durchgeführt wurden, nahm man in Kauf, die Mängel wurden beseitigt und man kam als Ergebnis von wiederholten Tests zu einem funktionierenden System.
Lassen Sie uns diese Studien im Zusammenhang mit der Vallisneria betrachten: Ungleich den Konstrukteuren von Rettungsbooten hatte die erste Vallisneria der Welt nur eine einzige Gelegenheit. Nur der Gebrauch eines Systems, das schon nach dem ersten Test absolut erfolgreich war, würde das Überleben der nächsten Generation sichern. Ein fehlerhaftes System würde die weibliche Blüte nicht bestäuben und die Pflanze würde sich niemals fortpflanzen können und von der Erde verschwunden sein. Wie wir gesehen haben, ist es unmöglich für die Bestäubungsstrategie der Vallisneria, stufenweise entstanden zu sein. Von Anfang an war diese Pflanze mit einer Struktur geschaffen worden, die sie befähigte, ihre Pollen ins Wasser zu geben.
Halodule
| Indem sie die Flut ausnutzt und dank ihrer langen, nudelartigen Pollen gelingt es der Halodule immer, ihre Pollen zu weiblichen Pflanzen zu schicken. |
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Trotzdem lebt die Thalassia, eine karibische Pflanze, immer unter Wasser, da sie mit einer Bestäubungsstrategie geschaffen wurde, die die scheinbar schwierigen Bedingungen der Bestäubung leichter machen. Die Thalassia gibt ihre runden Pollen unter Wasser frei, eingelassen in längliche Stränge. Sie werden mit den Wellen fortbewegt, kleben dann an den Fortpflanzungsorganen der weiblichen Blüte fest und ermöglichen der Pflanze so, sich fortzupflanzen .19
Dass die Pollen der Thalassia und der Halodule in Stränge eingelassen auf die Reise geschickt werden, erhöht die Entfernung, die die Suchfahrzeuge zurücklegen müsssen. Es gibt keinen Zweifel, dass diese intelligente Schöpfung das Werk Gottes ist, der sowohl Wasserpflanzen als auch ihre Bestäubungsstrategien im Wasser geschaffen hat und der sich aller Schöpfung bewusst ist.